• Datensicherheit und der Umgang damitDatensicherheit, d.h. eine sichere Verfügbarkeit über die gewünschten Daten, ist nur über eine Backup - Lösung möglich. Wichtige Daten nur auf einer Festplatte in dem PC zu speichern, ist einfach zu riskant. Es gibt viele Möglichkeiten eines (teilweise unwiederbringlichen) Datenverlustes. Die Festplatte selbst unterliegt einem Verschleiß, Viren bzw. Schadsoftware können Daten vernichten und nicht zuletzt durch den Anwender selbst sind oft unabsichtlich Datenverluste entstanden. Ich erlebe es oft im Kundenkreis, dass zwar das Thema Backup und seine Wichtigkeit schon bekannt ist, aber letztendlich das Ganze stiefmütterlich behandelt wird. Ich biete an, vor Ort unter Berücksichtigung der zu sichernden Daten, eine weitgehend automatisierte Datensicherung in zu bestimmenden Abständen einzurichten. |
• Von mir empfohlene Backupmethode, die für einen Privatanwender am besten geeignet ist:Für ein echtes Backup benötigt man immer mindestens ein weiteres unabhängiges Speichermedium, also eine weitere Festplatte extern oder intern, CD's und DVD's, USB-Stick, Bandlaufwerk. Ich empfehle eine externe Festplatte oder eine zweite interne Festplatte, wobei die interne Festplatte immer im Betrieb ist, wenn der PC an ist und somit einem größeren Verschleiß unterliegt, als eine externe Festplatte, die in der Regel nicht ständig angeschaltet ist. Für schnelles Sichern von Dokumenten, Bildern oder E-Mails kann man einen USB-Stick verwenden, allerdings sollte man wirklich wichtige Daten nicht nur auf einem USB-Stick gespeichert haben. Am besten ist es, man sichert ein gut funktionierendes
Windows-System mit allen zum Arbeiten benötigten Programmen
und Einstellungen. Dazu rate ich, die Systempartition(en) auf eine
zweite Festplatte zu spiegeln, so dass sie 1:1 zur Verfügung
steht. Dieser Vorgang dauert je nach Größe der Partitionen
30 Minuten bis 2 oder mehre Stunden. Meiner Erfahrung ist diese
Methode weniger fehleranfällig als eine Sicherung über
eine Image-Datei (Acronis, Ghost, Partition Magic). Der Vorteil
dieser Komplettsicherung ist, dass man bei einem Systemcrash ohne
Reparaturmöglichkeit die gespiegelte Partition zurückspielen
kann und sofort wieder ein eingerichtetes System zur Verfügung
hat, ohne alles mühsam sozusagen von Null an wieder neu installieren
zu müssen. Für diese Methode ist es allerdings unerlässlich,
dass man in kurzen regelmäßigen Abständen die persönlichen
Daten sichert, das man gut automatisieren kann, weil die Spiegelung
der Partitionen etwas aufwändiger ist und nicht wirklich automatisiert
werden kann. So eine Backupeinrichtung eignet sich für die
große Mehrheit der Privatanwender, weil man ein Basissystem
als Sicherung hat und eine regelmäßige Sicherung der
eigenen Dokumente, Musik, Bilder, E-Mails u.ä auf den externen
Datenträger erfolgt. DIese Sicherung dauert in der Regel maximal
30 Minuten. Zusätzlich kann man noch eine manuell auszuführende
Sicherung der allerwichtigsten Daten auf einen USB-Stick einrichten.
Sollte der USB-Stick nicht immer an einem sicheren Ort verwahrt
werden, muss man dann auch über eine Verschlüsselung der
privaten Daten auf dem Stick nachdenken, damit im Falle eines Verlustes
nicht Unbefugte Ihre Daten einsehen können. |
Zusätzliche Optionen zur Datensicherung:Nicht allzu private Daten, die anderen keinen Nutzen bringen, können Sie auch nochmals auf einem Online-Speicherplatz sichern. Ich selbst benutze diesen Service (noch) nicht, da ich nicht genau weiß, wer da alles meine Daten sehen kann. Aber als letzten Rettungsanker im Falle eines kompletten Datenverlustes auf allen Datenträgern (z.B. durch einen Brand oder Diebstahl) ist man dann froh, online was gespeichert zu haben. DIeser Aspekt ist grundsätzlich zu beachten: Wirklich existentiell wichtige Daten, deren Verlust ein großer wirtschaftlicher oder immaterieller Schaden bedeutet, sollte man an 2 verschiedenen Orten "lagern". |
| Aufwand:
ca. 90min, 90 cent pro Minute inkl. MwSt. |